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Kleine Kater werden bereits mit dem vierten Monat geschlechtsreif, richtig los geht es aber erst ab dem achten Monat. Dann werden sie unruhig, sind nur schwer im Haus zu halten und hinterlassen gerne ihre Duftmarken - ein Gemisch aus Urin und Duftstoffen, das für die menschliche Nase eher unangenehm riecht. Darauf können Kater jedoch keine Rücksicht nehmen: Sie markieren damit ihr Revier und machen Rivalen unmissverständlich klar, dass sie hier das Sagen haben. Auch bei Weibchen zeigt sich ab und zu diese Eigenschaft.
Was nicht ganz stimmt: In Liebesdingen herrscht bei Katzen Damenwahl. Es kann passieren, dass sich zwei Kater um eine Katze prügeln und die Holde dann mit dem Verlierer abzieht. Der kann sich dann gleich auf neue Hiebe freuen, denn das Paarungs- verhalten von Katzen folgt einem komplizierten Ritual. Die Katze wehrt ihren Auserwählten erstmal immer wieder ab. Katzen und natürlich auch Kater sind nämlich Einzelgänger, die sich erst daran gewöhnen müssen, den Liebespartner so nah an sich heran kommen zu lassen.
Nach einigen kräftigen Balgereien kommt es dann zur Paarung, die ebenfalls lautstark vor sich geht. Dies wiederholt sich mehrere Male, wobei die Katze immer wieder fauchend auf ihren Liebhaber los geht, ihm einige Hiebe verpasst. Bis sie genug hat und das Ganze beendet. 
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